Inklusion

Keiner soll verloren gehen:
Inklusion an unserer Regenbogenschule

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Es ist normal, verschieden zu sein

„Niemand darf vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden“ heißt es in Artikel 24 der UN-Behindertenkonvention. Damit verfolgt die Konvention ein neues Leitbild: die Inklusion.


Inklusion bedeutet Zugehörigkeit

Der Inklusionsgedanke hat an unserer Regenbogenschule eine lange Tradition. Seit vielen Jahren lernen Kinder unterschiedlichster Herkunft und mit unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen und -möglichkeiten gemeinsam in einer Klasse.


Förderdiagnostik von Anfang an:
„Mit Mirola durch den Zauberwald“

Voraussetzung und Grundlage für eine inklusive Schule ist eine begleitende Förderdiagnostik. Diese beginnt in der Regenbogenschule mit der Schulanmeldung. Alle zukünftigen SchulanfängerInnen werden eingeladen. Zusätzlich zu einem Gespräch mit den Eltern und der Einzelarbeit mit dem Kind, begegnen die zukünftigen Schulkinder in einer Gruppensituation der „Hexe Mirola“ und folgen ihr durch den „Zauberwald“. So werden in spielerischen Situationen alle Schuleingangsvoraussetzungen überprüft. In Einzelgesprächen werden danach die Eltern informiert. Die MitarbeiterInnen der Regenbogenschule geben hier schon Tipps und Hinweise.

Jedes Kind der Regenbogenschule soll aufgrund seiner Interessen, Fähigkeiten und Möglichkeiten individuell gefördert und in seinem Lernen unterstützt und begleitet werden.


Damit Inklusion funktioniert:
Multiprofessionelle Teams

Damit das möglich wird, arbeitet an der Regenbogenschule ein multidisziplinäres Team. Es gibt ErzieherInnen, Integrationsfachkräfte, SchulbegleiterInnen und Klassenassistenzen mit unterschiedlichsten Ausbildungen, SozialpädagogInnen, GrundschullehrerInnen und FörderschullehrerInnen.

Jede Klasse wird neben den Klassenlehrkräften und den FachlehrerInnen unterstützt, beraten und begleitet von FörderschullehrerInnen. Die FörderschullehrerInnen sind den Klassen fest zugeordnet, kümmern sich um alle Kinder mit festgestellten Förderschwerpunkten und unterstützen außerdem Kinder, die für einen begrenzten Zeitraum in einem oder mehreren Bereichen besondere Hilfestellungen benötigen. Dies kann sowohl spezielle Unterrichtsfächer als auch den emotional-sozialen Bereich betreffen. Auch die Schulsozialpädagoginnen begleiten und unterstützen die Klassen und, wenn nötig, einzelne Kinder. An den drei offenen Nachmittagen erhalten SchülerInnen mit festgestelltem Förderbedarf in ihren Gruppen Hilfestellungen und gegebenenfalls individuelle Angebote durch die Integrationsfachkräfte.


Kinder mit speziellen Bedürfnissen werden außerdem auf Antrag der Eltern gegebenenfalls durch eine Schulbegleitung individuell unterstützt. An der Regenbogenschule arbeiten auch sogenannte Klassenassistenzen, die die LehrerInnen unterstützten und Kinder in Absprache begleiten.


Anspannung und Entspannung:
Unsere Rhythmisierung

Der Schultag ist so gestaltet, dass sich durch unsere Rhythmisierung Unterricht, Spiel-, Pausen- und Essenszeiten abwechseln. Gelernt wird in allen Situationen! Es gibt keine strikte Trennung zwischen Schule und Nachmittagsbetreuung, sondern ein möglichst umfassendes Miteinander.​ Die individuelle Förderung jedes Kindes wird möglich durch die Arbeit mit Wochenplänen, die Orientierung an gemeinsam erstellten Förderplänen für die einzelnen SchülerInnen, gezieltem Forder- und Förderunterricht in Kleingruppen oder einzeln, das „Übende Lernen“, die Angebote in Form von Arbeitsgemeinschaften und die Angebote am Nachmittag.


Wir wissen, dass wir richtig gut arbeiten, wenn jedes Kind so sein kann, wie es ist und mit Freude lernt. Eine inklusive Schule kümmert sich um alle Kinder zusammen und um jedes einzelne Kind individuell, da wo dieses Kind das braucht!